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Hans Christian Hinz studierte in Hannover Schulmusik und Gesang bei Prof. Hildegard Kronstein-Uhrmacher in Detmold. Es folgten Gastverträge bei verschiedenen Rundfunkchören und eine Festanstellung beim NDR-Chor Hamburg. Hinz war Preisträger beim Westfälischen Musikfest und Finalist beim „Königlich Christlichen Sängerbund“ der Niederlande. Der freischaffende Baß-Bariton widmet sich dem Oratorium, Lied und der Neuen Musik. Konzertreisen durch Europa, Japan und Amerika.
 
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Hans Christian Hinz

wurde in Hannover geboren. Im Knabenchor Hannover erlangte er zunächst eine musikalische Grundausbildung und war dort später fünf Jahre lang als Mitarbeiter tätig.

An der Hochschule für Musik und Theater Hannover absolvierte er das „Schulmusik"- Examen. Es folgte das Gesangsstudium bei Prof. Hildegard Kronstein-Uhrmacher an der Hochschule für Musik in Detmold. Dieses schloss er mit der „Künstlerischen Reifeprüfung" und der staatlichen Prüfung für Gesanglehrer ab. Lehrtätigkeit u.a. als Dozent beim internationalen Arbeitskreis für Musik Kassel (IAM) und dem Randstedelijk Zanginstituut Gouda (NL).

Er war Preisträger beim Wettbewerb um den Interpretationspreis zeitgenössischer Musik „Junger Komponisten" im Rahmen des Westfälischen Musikfestes. 1999 war er Finalist der „Erna-Spoorenberg-Vocalisten-Presentatie" des Königlich Christlichen Sängerbundes (kczb) der Niederlande. 2018 war er Preisträger der Alfred Koerppen Stiftung im Bereich Neue Musik.

Neben Gastverträgen bei verschiedenen Rundfunkchören (RIAS-Kammerchor Berlin und SWR-Vokalensemble Stuttgart) war er mehrere Jahre festes Ensemble-Mitglied beim Chor des Norddeutschen Rundfunks, NDR-Chor Hamburg. In dieser Zeit hat er mit namhaften Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Carl St. Clair, Robin Gritton, Marcus Creed, René Jacobs, Thomas Hengelbrock, Christoph Eschenbach, Semyon Bychkov, Kent Nagano, Peter Schreier, Sylvain Cambreling, Christopher Hogwood und Sir Neville Marriner zusammengearbeitet und ist seither freischaffend tätig.

Er wirkte bei diversen Opernproduktionen mit, so sang er u.a. die Titelpartie in Claudio Monteverdis „L'Orfeo".

Neben der Liedinterpretation widmet sich der Bass-Bariton vornehmlich dem oratorischen Schaffen. Monteverdis „Marienvesper" und Händels „Messiah", sowie die Werke Johann Sebastian Bachs in historischer Aufführungspraxis gehören dabei ebenso zum Repertoire wie Haydns „Schöpfung" und "Die Jahreszeiten", Mendelssohns „Elias" und „Paulus", „Ein Deutsches Requiem" von Brahms oder Orffs „Carmina Burana".

Seit seinem Debut mit Puccinis Gloria in 2005 ist Hinz regelmäßig im Concertgebouw Amsterdam zu hören. Im November 2014 waren dort "Vier Ernste Gesänge" und "Ein Deutsches Requiem" von J. Brahms zu hören. In der Karwoche steht mit J.S. Bachs Matthäus-Passion jährlich die Interpretation der Christusworte auf dem Programm, so auch 2019 und 2020.

Konzertreisen führten ihn durch Europa, in die USA, nach Japan und Südamerika. Sein Schaffen ist auf zahlreichen CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen festgehalten.

Der niederländische TV-Sender NPO 2 strahlte am Karfreitag 2016 J.S. Bachs "Matthäus-Passion" aus, in welcher Hinz die Christus-Partie übernahm.

 

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